Mit 3D-Simulation Transportwege optimieren
Das Forschungsvorhaben „TRAnsport-Prozesse in der MEchatronischen Simulation“ (TRAMES) bezieht sich auf die Bekanntmachung vom 25.02.2008 im Bundesanzeiger. Gegenstand der inhaltlichen Ausrichtung ist die Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)“.
Die in diesem Forschungsvorhaben entwickelte Methodik trägt in Kombination mit dem implementierten Softwaresystem dazu bei, dass erstmalig physikalische Effekte in der mechatronischen Simulation von Transportprozessen für Maschinen und Anlagen bei KMU zum Einsatz kommen. Für zahlreiche mittelständische Maschinen- und Anlagenbauer ergibt sich somit ein erhebliches Potenzial zur verbesserten Planung und Entwicklung ihrer Produkte. Darüber hinaus stellt die Integration in den Entwicklungsprozess sicher, dass die Mechatroniksimulation in praktischen Anwendungsfällen bedarfsgerecht eingesetzt wird und so die beteiligten KMU technologisch und wirtschaftlich gestärkt werden. Insbesondere ergibt sich durch das Vermarktungspotenzial der entstehenden Simulationssoftware ein entscheidender Beitrag zur Nutzbarmachung der mechatronischen Simulation für ein breites Anwenderspektrum sowie eine geeignete Plattform für anschließende Forschungsprojekte. Folglich wird die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes, sowohl auf der Seite der Anwender, als auch auf der Seite der Systemanbieter, nachhaltig gestärkt und bestehende Arbeitsverhältnisse werden gesichert. Darüber hinaus entstehen neue Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte in den Bereichen der mechatronischen Simulation von Maschinen und Anlagen und der Entwicklung von Softwaresystemen.

